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Foto: Ralf Julke

Quo vadis Sportmuseum?

Da war die CDU-Fraktion im Leipziger Stadtrat schon richtig bescheiden, als sie im Juli mal wieder nachfragte, wie es denn nun um die Präsentation der Ausstellungsstücke aus dem Sportmuseum stünde. Dass die Stadt nicht mal dran denkt, irgendwo demnächst ein Sportmuseum zu eröffnen, ist ja seit November klar. Da hatte die CDU-Fraktion das letzte Mal danach gefragt. Anmelden und weiterlesen.

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Ladenöffnungsgesetz und Ordnungspolitik

Leipzigs Ordnungsamt beteuert, die Spätis nicht besonders auf dem Kieker zu haben

Foto: Ralf Julke

Sie gehören zum Leipziger Nachtleben: die Spätverkaufsstellen. Es gibt sie in jedem Stadtbezirk. Sie sind nicht nur die Rettungsstation für Leute, die spät noch ein Bier besorgen wollen oder Snacks zum Knabbern. Sie sind Teil einer städtischen Lebensart, die nicht einfach 18 Uhr Feierabend macht. Aber seit Juli ist mal wieder klar: „Späti“-Betreiber sind Sachsens Gesetzgebern ein Dorn im Auge. Anmelden und weiterlesen.

Ein Gedenkstein für die „Kindereuthanasie“ in Leipzig

Jetzt ist es an der Uni Leipzig, sich zu ihrer „Euthanasie“-Geschichte zu bekennen

Foto: Ralf Julke

Eigentlich hätte Leipzigs Sozialdezernat einfach rückmelden können: „Klar. Volle Zustimmung. Der Platz für ein Denkmal an die Opfer der ‚Kindereuthanasie‘ wird sich finden. Macht einfach.“ Stattdessen formulierte die Verwaltung einen „Alternativvorschlag“ auf den Antrag des Behindertenbeirates, ein solches Denkmal vor der Uni aufzustellen. Denn jetzt ist erst einmal ein anderes Haus am Zug. Anmelden und weiterlesen.
 

Politik

Tschernobyl hat Folgen bis heute

Warum geschossene Schweine aus dem Vogtland besonders häufig auf Radioaktivität untersucht werden

Foto: Ralf Julke

Es ist jetzt über 30 Jahre her, dass am 26. April 1986 der Block 4 im Kernkraftwerk Tschernobyl in die Luft flog und sich der radioaktive Niederschlag auch über große Teile Westeuropas ausbreitete. Gerade über Teilen der damaligen DDR ging so viel Fallout nieder, dass Teile der Waldböden noch heute hoch belastet sind. Da strahlen dann auch noch die Wildschweine. Anmelden und weiterlesen.

Heruntergespart und trotzdem im Minus

Gleich fünf Gemeinden im Landkreis Leipzig haben noch immer keine beschlossenen Haushalte für 2016

Foto: Ralf Julke

Nichts ist in Deutschland so verlogen wie die Steuerdiskussion. Immer dann, wenn sich im Bundeshaushalt so etwas wie ein Überschuss abzeichnet – möglicherweise 18 Milliarden Euro im Jahr 2016 – kommen die Kofferträger der Reichen und Besserverdienenden aus ihren Löchern und fordern: „Steuern runter“. Auch das Nachrichtenmagazin aller Leichtgläubigen, der „Spiegel“, tutet in das Horn – während den Kommunen im Land die finanzielle Basis erodiert. Anmelden und weiterlesen.

Ein Stück sozialistischer Stadtgestaltung

Leipzigs Stadtplaner wollen 2017 die denkmalgeschützte Grünfläche an der Karl-Liebknecht-Straße 27 bis 33 sanieren

Foto: Ralf Julke

Eigentlich denkt man, wenn man zwischen Shakespearestraße und Paul-Gruner-Straße durch die KarLi fährt, gar nicht, dass die Grünfläche mit der Bronzeplastik irgendwie denkmalgeschützt sein könnte. Aber erstaunlich viele Zeugnisse der sozialistischen Stadtbaukunst in Leipzig stehen mittlerweile unter Denkmalschutz. Und das Planungsdezernat will die Grünanlage jetzt denkmalgerecht sanieren. Anmelden und weiterlesen.

Wirtschaft

Industrie in Leipzig

Ein paar Dutzend Unternehmen erwirtschaften ein Drittel der Leipziger Wirtschaftsumsätze

Grafik: L-IZ

Ja, wovon leben sie denn, diese Leipziger? Wenn man den Statistischen Jahrbüchern glauben dürfte, würden sie alle fürstlich verdienen und in formidablen Arbeitsplätzen das BIP steigern. Aber so viele lukrative Arbeitsplätze in der Industrie gibt es gar nicht. Aber genau die bestimmt das politische Bild von dem, was „Wirtschaft“ ist. Ein dicker Report liefert jetzt Zahlen. Anmelden und weiterlesen.

Pro Bahn nimmt die Evaluation zum Leipziger Nahverkehrsplan 2007 bis 2015 auseinander

Mit 45 Millionen Euro wurden nur Langsamfahrstrecken, Verspätungen und Stagnation bei den LVB produziert

Foto: Ralf Julke

Im Stadtrat soll es in den nächsten Monaten eigentlich um die Erarbeitung eines Nahverkehrsplans für Leipzig gehen. Der alte aus dem Jahr 2007 beschreibt die Erwartungen an den ÖPNV in einer stagnierenden Stadt. Um einen Plan zu machen, sollte eigentlich erst mal herausgefunden werden, was am alten (nicht) funktioniert hat. Aber die Evaluation, die dem Stadtrat im Juli vorgelegt wurde, verdient ihren Namen nicht. Anmelden und weiterlesen.

Der „Bio-Hitler“ von Connewitz

Biomare-Gründer Malte Reupert im langen Interview (Teil 2)

Foto: Alexander Böhm

LEIPZIGER ZEITUNG/Auszug aus Ausgabe 34Nach Jahren der Kritik und durchaus auch Angst vor Übergriffen auf Mitarbeiter oder die Läden der Debatte leid, hatte sich Ladeninhaber Malte Reupert entschlossen, mal auf die Frage der Machbarkeiten von Alternativen in Zeiten des real existierenden Konzernkapitalismus aufmerksam zu machen. Die Antwort waren in der Nacht zum 9. August Steine und eine regelrechte Debattenschlacht im Netz – welche mit Unverständnis auf beiden Seiten endete. Ein Nachschlag seitens der Kristallkrieger ist demnach nicht ausgeschlossen, auch wenn in den Debatten letztlich nur ein realer Vorwurf gegenüber Biomare übrigblieb. Anmelden und weiterlesen.

Leben

Gastmanns Kolumne: Von Zeit zu Zeit seh’ ich den Alten gern

Foto: Daniel Thalheim

Ich habe mehrere schwere Meisen. Eine davon ist Goethe. Und der hat bekanntlich heute Geburtstag. An Goethes Geburtstag folge ich dann und wann einem innerlichen Zwang, nach Weimar reisen zu müssen. In diese kleine, beschauliche, optisch so wohltuende Stadt mit all den vor Geschichte und Geschichten wabernden Häusern und den kleinen Studenten mit den Lederschuhen und Hosenträgern und ihren weiblichen Pendants in weißgepunkteten Marlene-Hosen und mit ganz rot geschminkten Lippen. Um den Frauenplan herumzustreichen und öffentlich in Cafes dargebotenen Vorträgen zu lauschen, übers Heidenröslein vielleicht, und darüber nachzusinnen. Nicht selten mache ich das dann sogar. Anmelden und weiterlesen.

Prozess gegen Reichsbürger

„Sie sind die Totengräber des Rechtsstaats“: Stephane Simon sorgt erneut für Eklat im Amtsgericht

Foto: L-IZ.de

Er ist in Leipzig längst kein Unbekannter mehr. Stephane Simon (48) fiel in der Vergangenheit als Teilnehmer und Redner bei den umstrittenen „Mahnwachen für den Frieden“ im Jahr 2014, später bei LEGIDA-Demos und durch eine Ansprache bei Pegida in Dresden auf. Vor dem Amtsgericht sorgte der ehemalige Bundespolizist am Freitag mal wieder für einen Eklat. Nicht zum ersten Mal. Anmelden und weiterlesen.

Nach Mauerbau, Völkerschlacht und Jeanne d'Arc in Rouen

In Wittenberg wird Yadegar Asisi am 21. Oktober sein großes Luther-Panorama präsentieren

Screenshot: L-IZ

Viel verrät Yadegar Asisi nie, bevor er eines seiner neuen Panoramen in Betrieb nimmt. Vielleicht will er auch, dass die Menschen, die von seinen riesigen Rundum-Bildern begeistert sind, immerfort durch Europa reisen, um wieder das nächste Asisi-Projekt zu bestaunen. Derzeit werben große Plakate in Leipzig für ein Panorama, das es ebenfalls noch nicht gibt. Anmelden und weiterlesen.

Kultur

1 Million Euro Schaden durch falsch geführten Dorny-Prozess

Eine bühnenreif gescheiterte Intendanten-Kür an der Dresdner Semper-Oper

Foto: Matthias Creutziger

Ein wenig ähnelt das, was die Sächsische Staatsregierung da 2014 mit dem designierten Intendanten der Semper-Oper in Dresden machte, dem Leipziger Umgang mit dem Opernintendanten Henri Maier 2007. Wobei nicht so recht klar ist, ob man nur bei den Vertragsverhandlungen nicht richtig zugehört hatte. Oder ob am Ende ein Machtkampf eskalierte. In beiden Fälle wurde es teuer. Anmelden und weiterlesen.

Die Frage aller Fragen stellen

Am 30. August gibt es jetzt auch die Leipziger Buchpremiere für das Luther!-Buch

Foto: Ralf Julke

Über Joachim Köhlers Luther-Biografie „Luther! Biographie eines Befreiten“ haben wir schon im Juni berichtet. Eine Biografie, die vor allem deshalb heraussticht, weil sie diesen suchenden Martin Luther nicht religiös versucht zu erklären, sondern aus handfesten menschlichen Motiven. Dieser Sucher ist ein Mensch der Moderne, der schier verzweifelt, weil er partout nicht eins werden kann mit sich selbst. Anmelden und weiterlesen.

Das Leben Jesu unter leuchtenden Fenstern

Am Sonntag bekommt die Thomaskirche ihren neogotischen Altar von 1889 wieder

Foto: Ralf Julke

Noch vier Tage, dann wird gefeiert. Dann bekommt die Thomaskirchgemeinde ihren neuen alten Altar wieder. Seit 2014 wird daran gearbeitet, das Kunstwerk aus dem 19. Jahrhundert zu restaurieren. Seit 2014 fehlt ja auch sichtlich was im Altarraum der Thomaskirche: Damals ging der lange Zeit dort stehende Pauliner-Altar wieder zurück an die Uni Leipzig. Die hatte ihn ja nur ausgeliehen. Anmelden und weiterlesen.

Bildung

Nur auf den ersten Blick ein Bericht über ein finsteres Kapitel im Kalten Krieg

Wolfgang Bauernfeind beschreibt die Menschenraub-Maschinerie der Stasi und erzählt die Schicksale einiger namhafter Entführungsopfer

Foto: Ralf Julke

Wolfgang Bauernfeind gehört zu den Leuten, die mit 66 Jahren ganz und gar nicht daran dachten, sich auf Malle zur Ruhe zu setzen. Vier Jahrzehnte war er als Redakteur beim Rundfunk tätig. Aber das heißt ja nicht, dass man da alle Themen bearbeiten konnte, die einen beunruhigen. Ein Thema hat ihn nicht ruhen lassen: der systematische Menschenraub der Stasi in den 1950er Jahren. Anmelden und weiterlesen.

Bereichtert euch, seid hochnäsig und rücksichtslos

Heinrich Peuckmann versucht, Balzacs späte Reise ins lang versagte Glück nachzuerzählen

Foto: Ralf Julke

Honoré de Balzac war – gemessen an den braven Bürgern seiner Zeit – ein Ver-rückter. Einer, der so schuftete, wie die anderen sich nur bereichern wollten. Unsere Gegenwart wurde in der Julimonarchie des Louis Philippe geboren, jener wilden Zwischenzeit der Revolutionen von 1830 und 1848, der Francois Guizot das Motto gab: „Enrichissez-vous!“ Da saß Balzac Nacht für Nacht und schrieb die „Menschliche Komödie“. Und dann reiste er in die Ukraine. Anmelden und weiterlesen.

Erst große Artenvielfalt macht Wiesen zu Dienstleistern im Ökosystem

Blühende Wiesen unter der Lupe Leipziger Grasland-Forscher

Foto: UFZ / André Künzelmann

Alles an einer Wiese ist wichtig. Und je bunter sie ist, umso komplexer und stabiler ist eine Wiese als Ökosystem. Und irgendwie sind Wiesen – so einfach sie aussehen – das beste Labor dafür, wenn man herausfinden will, wie komplex Ökosysteme sein müssen, damit sie als Lebensraum für die unterschiedlichsten Lebewesen funktionieren. Deswegen gehören Wiesen zum Arbeitsprogramm der Forscher vom UfZ-Leipzig. Anmelden und weiterlesen.

Sport

Rudern auf dem Elsterflutbett

Ruder-Bundesliga 2016: Leipziger Achter achtbarer Achter

Foto: Jan Kaefer

So weit vorn war der Leipziger Sparkassen-Achter bisher in der 2. Bundesliga noch nie eingekommen. Mit einem 8. Platz am Samstag gelang den darin sitzenden DHfK-Ruderern pünktlich zum Heimspiel ein kleiner Befreiungsschlag. Lohn der Steigerung: Mit nun 15 gesammelten Punkten haben sie den ungeliebten letzten Tabellenplatz endlich verlassen können. Anmelden und weiterlesen.

Fußball, Regionalliga Nordost

Babelsberg vs. 1. FC Lok Leipzig 2:0 – Lok scheitert an der fünften Prüfung

Foto: Jan Kaefer (Archiv)

Nach 34 Punktspielen hat der FCL wieder eine Niederlage kassieren müssen. Beim SV Babelsberg verloren die Probstheidaer verdient mit 0:2 (0:2). Die Gastgeber waren dem Gast an diesem Tag hinsichtlich Technik und Gewandtheit um einiges voraus. Bei Lok ging vor 1.924 Zuschauern spätestens nach dem zweiten Tor vor der Pause nicht mehr viel zusammen. Krug traf zuvor ins eigene Tor, Watahiki musste nach einem eigenen Foul verletzt raus, Lok hatte zudem Pech bei zwei Schiedsrichterentscheidungen. Anmelden und weiterlesen.

Breitensport in Leipzig

Der SV Azubi ist bald Geschichte, Sportstätte Teichstraße wird neu vergeben

Foto: M. Hofmann

Veränderung in der Leipziger Vereinslandschaft. Der SV Azubi – einziger Fußballverein ohne Verbandszugehörigkeit in Leipzig – ist nach dem 31.12.2016 Geschichte. Der Vereinsvorstand kündigte den Pachtvorstand für die Sportstätte Teichstraße. Das Vereinsgelände wird bald neu vergeben werden. Vorausgegangen war ein beispielloses Hin und Her zwischen einem sonderbaren Vereinsvorstand und der Stadtverwaltung. Anmelden und weiterlesen.

Melder

André Schollbach (Linke) zum inszenierten Showtermin der Regierung: 800-Millionen-Euro-Paket ist Mogelpackung

Am heutigen Tag zelebriert die Sächsische Staatsregierung bei einem inszenierten Showtermin die Übergabe bestätigter Investitionspläne aus dem Programm „Brücken in die Zukunft“ an die Landräte und Oberbürgermeister der Kreisfreien Städte. Dazu erklärt der kommunalpolitische Sprecher der Fraktion Die Linke, André Schollbach: Wesentliche Teile des Investitionspakets sind eine Mogelpackung. Das Programm wurde künstlich zu einem Scheinriesen großgerechnet, damit sich die CDU-geführte Staatsregierung schön darin sonnen kann. Diesem Zweck dient auch der heutige inszenierte Showtermin.“ Anmelden und weiterlesen.

Mann und Panter: „Wir investieren in Leipzig 140 Millionen für Schulen, KiTas und Verkehrsprojekte.“

„Brücken für die Zukunft“ stärkt Investitionen in Leipzig

Die Leipziger SPD-Landtagsabgeordneten Dirk Panter und Holger Mann erklären zur heutigen Vorstellung der konkreten Fördermaßnahmen und Investitionspläne im Projekt „Brücken in die Zukunft“: „Das sachsenweite Programm ‚Brücken in die Zukunft‘ bringt für Leipzig Investitionen in dreistelliger Millionenhöhe für Schulen und KiTas, Verkehrsinfrastruktur und Sportstätten, sowie die Integration von Geflüchteten. Insgesamt werden in Leipzig 42 Maßnahmen mit einem Volumen von knapp 140 Mio. Euro umgesetzt. Damit profitiert Leipzig im landesweiten Vergleich sehr stark von dem Programm ‚Brücken für die Zukunft‘. Dafür haben wir uns als Abgeordnete immer eingesetzt.“ Anmelden und weiterlesen.

Veranstaltungen

Am 10. September: Bührnheims Literatursalon mit Monika Zimmermann

Glück gehabt! Als Chefredakteurin und Regierungssprecherin war Monika Zimmermann ständig unter Leuten. So saß sie mit Angela Merkel in einer Moskauer Kneipe, als noch niemand ahnte, was aus ihr werden würde, traf Helmut Kohl zu Kaffee und Kuchen, belauschte Erich Honecker beim Small Talk, wunderte sich über Bundespräsident Johannes Rau als Witzeerzähler, staunte in einer Magdeburger Dachkammer über Joachim Gaucks Haltung und erlebte Alfred Neven DuMont als eifrigen Faxe-Versender. Anmelden und weiterlesen.

Am 10. Oktober: „Der durstige Pegasus“ in der Moritzbastei (Schwalbennest)

Spannende, interessante und nachdenkenswerte Literatur hat der Durstige Pegasus im Oktober mit Moderator Elia van Scirouvsky in den Satteltaschen. Das Buch „Sanggo der Waisenjunge“ des kamerunischen Autors Taba Keutcha entstand aus dem Bestreben, die Einstellung gegenüber menschlicher Vielfalt in unserer Gesellschaft zu verändern. „Sanggo“ spricht durch seinen märchenhaften Erzählstil und die fantasievolle Bebilderung in besonderem Maße Kinder und Jugendliche an. Anmelden und weiterlesen.

Ausstellungseröffnung am 4. September im Saal des Ariowitsch-Hauses

Tür an Tür – Geschichte und Geschichten jüdischer Nachbarn in Leipzig

Foto: S. Spencer, Katalog Jüdische Woche

Mit jüdischem Leben in Leipzig verbindet man am ehesten das Zentrum und Waldstraßenviertel, aber nicht einen Stadtteil wie Schleußig. Ein dreiköpfiges Projektteam hat sich im Auftrag der MASLATON Rechtsanwaltsgesellschaft mbH eben dieser Geschichte gewidmet und portraitiert in einer Wanderausstellung dort ehemals lebende jüdische Familien. Geschichte und Geschichten aus dem Alltags- und Erwerbsleben erlauben einen Einblick in die Zeit zwischen 1900 bis zum Beginn der Verfolgung und Vertreibung und schlagen die Brücke bis in unsere Zeit. Anmelden und weiterlesen.

Marktplatz

Mitarbeiterüberwachung: ein heikles Thema wird zur Chefsache

Bild: Gerd Altmann / Dtld.

Job, Beruf, Arbeit – die Bezeichnungen für die Verdienstmöglichkeiten des Lebensunterhaltes mögen recht vielschichtig ausfallen, doch genauer betrachtet zielen all diese Deklarationen darauf ab, den Beschäftigungsgrad und/oder die Einbindung in einem größeren oder kleineren Komplex beziehungsweise Betrieb näher zu erläutern. So tun sich von Bezeichnung zu Bezeichnung fürs „Geld verdienen“ enorme Unterschiede auf, denn während mit „Beruf“ stets eine Ausbildung und eine Prüfung, sprich ein explizit über mehrere Jahre hinweg erlerntes Handwerk, gemeint ist, drückt die Bezeichnung „Job“ ein eher lockeres Beschäftigungsverhältnis und „Arbeit“ sowohl die Zeit als auch den Ort und sogar die eigentliche Ausübung des Berufs beziehungsweise Jobs aus. Weiterlesen.

Der wahre Alltag eines Detektivs

Bild: OpenClipart-Vectors / GB

Unsere Vorstellung von Privatdetektiven ist stark von deren Darstellung in Film und Fernsehen geprägt. In Doku-Soaps wie "Lenßen & Partner", "Privatdetektive im Einsatz" oder "Die Trovatos" begehen die Privatermittler zahlreiche Straftaten, indem sie in fremde Wohnungen einbrechen oder dort Kameras anbringen. „Müssten sich die Fernsehdetektive für ihre Taten vor Gericht verantworten, wäre ihnen eine langjährige Gefängnisstrafe sicher", urteilte der Bundesverband Deutscher Detektive. Im Gegensatz zur Polizei besitzen Privatdetektive nämlich nur die gleichen Rechte wie alle anderen Bürger auch. Doch wie läuft nun der Alltag eines richtigen Berufsdetektivs ab? Weiterlesen.